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Xi’an – mitten im Osten

Von Tibet ging es weiter in das „richtige“ China. Wir hatten eine 36 Stunden Zugfahrt von Lhasa nach Xi’an vor uns. Die Zugfahrt war wunderschoen – es ging quer ueber das tibetische Plateau.
Xi’an ist eine muslimische groessere Stadt (2,6 Mio Einwohner) – modern, mit klassischen Essensmaerkten. Das angepriessene Highlight der Stadt sind die Terracotta Warriors – Tonfiguren, die ein alter Herrscher mit sich eingrub, um im Tod noch weitere Feldzuege zu starten. Unser Hostel war das beste, in dem ich je war – Han Tang Inn.
Von Xi’an setzten wir unsere Reise in die Stadt Pingyao fort. Pingyao ist eine grosse Altstadt und viele chinesische Touristen kommen hierher. Eine Stunde entfernt von der Stadt liegt das Zhangbi Underground Castle, wobei Burg uebertrieben ist. Diese „Burg“ besteht aus Gaengen unter der Erde, die benuetzt werden sollten, um sich vor Feinden zu schutzen.

Tibet – Dach der der Welt

Nach 1 1/2 Tagen Anreise waren wir gelandet, wo der 14. Dalai Lama nicht mehr hin kann – Lhasa. Um als Europaeer bzw. Nicht-Chinese nach Tibet zu kommen benoetigt man 1) ein chinesisches Visum, welches bei der Botschaft in Wien zu beantragen ist und 2) ein Permit (aka TTB). Dieses Permit bekommt man jedoch nur ausgestellt, wenn man eine Tour fuer Tibet im vorhinein bucht. Die aktuellen Gesetze schreiben auch vor, dass man meist in Begleitung eines Guides sich befinden muss. Fast alle Sehenswuerdigkeiten koennen nur mit dem Permit besichtigt werden.
Unsere Tour umfasste 4 Tage Lhasa besichtigen und eine Trekking Tour. In den 4 Tagen Sightseeing stellte der Potala Palace das Highlight der Tour dar. Der ehemalige Sitz des Dalai Lama ist heutzutage nur mehr ein Ausstellungsstueck fuer Touristen. Vor der „kulturellen Revolution“ in den 50er hatten nur ausgewaehlte Moenche Zutritt zu diesem Bauwerk. Seit der Einverleibung Tibets durch China scheint sich einiges veraendert zu haben. Mehr Industrie, mehr Fortschritt – weniger Freiheit fuer die Tibeter. Ueber den jetzigen Dalai Lama darf nicht gesprochen werden. Auch ist es nicht erlaubt Bilder von ihm zu zeigen. Filme, wie „Sieben Jahre in Tibet“ oder „Kundun“ (Biopic des Dalai Lama) sind verboten. Militaer ist seit den Aufstaenden 2008 omnipraesent. Im Zentrum sind an jeder Strassenecke mindestens fuenf Soldaten mit schwerem Sturmgewehr.
Die Trekking Tour war leider nur ein halber Erfolg. In der ersten Nacht schliefen wir noch bei einem Bauern, der die Yaks fuehrte. In den folgenden zwei Naechten wurden wir in unseren Zelten eingeschneit. Den ersten Pass, der bei 5250 Meter liegt, konnten wir noch ueberqueren. Vor dem zweiten Pass mussten wir die Tour jedoch abbrechen, da es wegen dem Schnee zu gefaehrlich war, diesen zu ueberqueren.
Stattdessen sahen wir uns noch den Yamdrok See an und ein weiteres Kloster.

China – 中国

Heute geht es los in das Land der Mitte. Zuerst fliegen wir über München – Peking – Chengdu nach Lhasa, wo wir einen geführte Hiking Tour machen. Wir bereiten uns auf Kälte vor, da wir auf 5000 Meter ü. d. Meer campen und der Winter in Tibet langsam einzieht. Mehr (Bilder?) vom Dach der Welt gibt es in ein paar Tagen.

Danach geht es mit der Tibet Bahn Richtung Peking. Der erste Zwischenstopp erfolgt in Xi’an, wo es die Terracotta Army zu sehen gibt. Genau Pläne für die Zeit danach stehen jedoch noch nicht fest…

From Paris with Love

Paris, Stadt der Liebe – Eiffelturm, Versailles, Sacre Coeur, Notre Dame, Jim Morrisons Grab (das ich nicht sah, da alle Friedhöfe geschlossen waren), Crepes, Sorbonne, Louvre,…

Ein wunderschöne Stadt, auch im kalten Winter, die wir bereisten.

Nebel in Amsterdam

Modifizierter Stadtplan

Modifizierter Stadtplan

Amsterdam – Venedig des Nordens – wurde ein Besuch abgestattet. 7 Menschen für 4 Nächte in der Statdt der unbegrenzten Möglichkeiten.

Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll, und natürlich jede Menge Kultur, wurde zum Thema unserer Reise. Wir erkundeten die Stadt zum größten Teil zu Fuß, ohne jedoch jemals zu wissen wo wir hingingen. Irgendwo kamen wir immer an. Für gewiss weite Strecken verwendeten wir die Tram (immer 15er Tickets in der Trafik kaufen!).

Das Hotel Aalborg war ein wenig außerhalb des Zentrums, jedoch preislich und infrastrukturell sehr gut.

Amsterdam wurde wohl zum Party Machen gebaut – so fühlt es sich in dieser Stadt auf jeden Fall an. Viele Bars und Pubs, ein paar Clubs, und sogar ein H&M mit eigenem DJ. Rock it!

H&M mit DJ

Bier ist nicht gerade billig (5€ für ein Pint), der Eintritt in die Clubs kostet meist über 10 Euro.

The Crew

The Crew

Eine Kunstaustellung in Venedig und Venedig selbst überredeten mich dazu, mich einer Gruppe von kunstinteressierten Studierenden und Proffessoren anzuschließen. Die Biennale hat seine Pforten schon seit Juni geöffnet und wir betraten diese also schon am Ende, an einem milden, nicht kalten, jedoch auch nicht warmen venezianischen Herbsttag. Tutto bene!

Venedig ist traumhaft schön – eine Schand, dass es versinken soll. Keine motorisierten Fortbewegungsmittel, außer den Booten, überall Wasser und die alte Architektur, machen die, mit Touristen vollgestopfte Statdt, zu einem kitschigen Ort der Liebe. Amore überall!

Die Biennale, eine gigantische Kunstaustellung hat einiges zu bieten. Videoinstallationen, nackte Männer, ein riesiger Komposthaufen im österreichischen Pavillon, das Mad Max Pavillon der Australier, Menschen-Haar-Teppiche, stylische Cafés, Dixie-WCs, et cetera, et cetera. Allora!

Los gings von Muenchen, und zwar alleine, da Alex separat geflogen ist.

Die Bildschirme der KLM Maschine sind offensichtlich Open Source gesteuert – Linux 4ev3er.

Linux OS in der KLM Maschine

Linux OS in der KLM Maschine

Von Innsbruck nach Muenchen, weiter nach Amsterdam,  Zwischenstopp Kuala Lumpur, Endstation Jakarta. Die Stadt Jakarta hat genau gleich viel Einwohner wie Oesterreich (8.5 Mio.).

Jakartas Financial District

Jakarta's Financial District

National Monument

National Monument

Bevor wir richtig starten konnten, musste ich unter die Klinge und Haare lassen. Kostenpunkt 20.000 Rupiah = 1.40 Euro.

vorher - nachher

vorher - nachher

Von Jakarta schritten wir fort nach Bandung.

Bandung

Bandung

Dort erklimmten (es war eher ein Spaziergang) wir den Vulkan „Tangkuban Perahu“. Beeindruckendere Feuerspucker werden noch folgen.

Auf dem Weg zum Vulkan

Auf dem Weg zum Vulkan

Tangkuban Perahu - eingestürzter Vulkan

Tangkuban Perahu - eingestürzter Vulkan

Von Bandung fuhren wir über Yogyakarta – Surabaya weiter zum Kawah Ijen Plateau, wo auf uns der nächste Vulkan wartete.

Besteigung 4 Uhr morgens.

Früh morgens

Früh morgens

Kawah Ijen

Kawah Ijen mit Kratersee

Für alle die sich schon immer gefragt haben, wie ein typisches indonesisches Klo aussieht, hier die Antwort in Pixel.

Mit dem Kübel wird gespült. Das kann je nach Verdauungslage mehr oder weniger anstrengend sein

Genug von der schwefeligen Bergluft – die Strände auf Bali riefen. Mit der Fähre fuhren wir eine halbe Stunde. Vom Hafen ging es zur Nordküste (Permuteran – Lovina) – weit weg von der touristischen Hochburg Kuta im Süden.

Auf Bali

Auf Bali

Schnorcheltour am frühen Morgen

Schnorcheltour am frühen Morgen

Ein Schnorcheltour bei Lovina köderte uns mit Delphinen, die jedoch nicht kamen. Geschnorchelt wurde trotzdem.

Baby gestohlen?

Baby gestohlen?

Ich ahnte böses. Wir mussten das Baby zum Glück wieder zurückgeben. Diese Aufnahme entstand als wir für einen kameralosen (unter diesen Status fallen die meisten Indonesier) Balinesen Babyfotos machten.

Das Verlangen nach selbstständiger Fortbewegung veranlasste uns ein Auto zu mieten. Vier Tage auf Rädern helfen um viel zu sehen.

Unser Suzuki Jeep

Unser Suzuki Jeep

Reisfelder im Nordosten Balis

Reisfelder im Nordosten Balis

Unser Hotel bei Tulamben

Unser Hotel bei Tulamben

Bei Tulamben gab es ein versunkenes amerikanisches Schiffswrack, US Liberty. Herrlich zum Schnorcheln.

Dancing Kid

Dancing Kid

Hindu Tempel

Hindu Tempel

Nach 6 Tagen war Bali schon wieder vorbei. Wir fuhren zurück nach Java. Mount Bromo, bekanntester Vulkan/Berg Javas, ist unser nächstes Opfer.

Aussicht in der Nähe Mt. Bromos

Aussicht in der Nähe Mt. Bromos

Gehen am Kraterrand

Gehen am Kraterrand

Links - Mt. Bromo

Mt. Bromo (links mit Schwefelrauch)

Ausblick vom Bromo

Ausblick vom Bromo

Vom Bromo ging es zu unsere letzter Station auf Zentraljava: Yogyakarta. Kulturprogramm: große hinduistische ‘Tempelanlage Prambanana und buddhistisch Borobudur.

Prambanan

Prambanan

Borobudur

Borobudur

Tempel, Tempel, Tempel, Tempel, Tempel,...

Tempel, Tempel, Tempel, Tempel, Tempel,...

INDONESIEN, Probolinggo – Lange ist es her, als Internet noch schnell und immer verfuegbar war. Nun jedoch befinde ich mich nun schon seit 2 Wochen auf Java – Bali und die gemuetlichen Tage musste ich zurueck lassen. Angekommen in Jakarta ging es weiter nach Bandung, danach weiter zu dem Ijen Plataeu, wo ein atemberaubender Vulkan wartete. Schwer arbeitende Schwefeltraeger (gesehen auch in Glawoggers Working Men’s Death) begegneten uns dort auf dem Weg.

Danach huepften wir nach Bali, um dort mit den eigenen Automobil (ein Suzuki Jeep) die Insel zu erkunden.

Mein bisheriger Eindruck: Wunderschoene Inseln, einfach zu bereisen mit Public Bus, saubillig bei vielem Handeln, Bier ist recht teuer, Englisch hilft selten, und Ramadan (der gerade angefangen hat) betrifft uns (Alex und mich) Christen nicht…

Gerade in diesem Moment verweile ich in einem Internet Cafe in Probolinggo, Java. Damit das Raussenden dieses Berichtes nicht zu lange dauert, muss ich an Zeichen und Fotos sparen. Jedes BIT ist hier kostbar.

J A

…doch davor kam noch Boston. Heim der Elite Unis Harvard und MIT, kann diese Stadt mit ihrem historischen Hintergrund beeindrucken. Doch es hielt uns nur kurz in Boston, da New York und meine letzten Tag in den Staaten auf mich warteten.

MIT

MIT

In NY verpasste ich es mich mit Antonia und Martin zu treffen, nur Simon durften wir kurz „HabediEhre“ sagen.

NY selbst ist beeindruckend – riesige Gebaeude, Finanzzentrum, Metro, HotDogs, Shopping Meile, Central Park, Statue of Liberty, Museen, Kunst, Menschen, Menschen, Menschen, Menschen,…

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Hell Yeah, Simon

Nun geht es nach Hause. Das ist hiermit meine ultimative endgueltige allerletzte finale Wortaneinanderreihung von meinem USA – exchange semester.

Von Philadelphia ging es quer durch Pennsylvania und New York State bis nach Niagara Falls in der Naehe von Buffalo. Dort ging es wieder einmal in unser 3 Sterne Holiday Inn.

Gebucht werden diese Hotels ueber hotwire, welches bevor man bucht, nicht anzeigt in welches Hotel man genau bekommt. Damit laesst sich aber der Preis relativ stark druecken. Bis jetzt habe ich immer unter 20$, meistens sogar weniger als 15$ bezahlt.

Am Abend fuhren wir zu den Wasserfaellen, wo ein Feuerwerk gezuendet wurde. Die Wasserfaelle selbst die beleuchtet sind, waren von der amerikanischen Seite weniger beeindruckend.

Niagara Falls in the Night

Niagara Falls in the Night

Deshalb verliessen wir die Staaten um unsere kanadischen Freunde zu besuchen. Auf Grund des Memorial Day Weekends (ein verlaengertes Wochenende, Montag war Gedenktag fuer die vielen Kriegsgefallenen), war die Hoelle los. Die Stadt auf der kanadischen Seite ist unglaublich stark kommerzialisiert. Die Fahrt mit der „Maid of the Mist“, ein Schiff das sehr knapp die Wasserfaelle heranfaehrt, war trotzdem beeindruckend.

Es ging weiter nach Toronto, Kanadas groesste Stadt. Auch dort blieben wir auf Grund von Zeitknappheit nur einen Tag. Es ging rauf auf den CN Tower, um den Ausblick zu geniessen und auf dem Glasboden zu gehen.

Am Fuße des CN Tower

Am Fuße des CN Tower

Den Rest des Tages verbrachten wir einem Downtown und einem kanadischen Fort.

Als naechste Stadt wartet die 2. groesste franzoesisch-sprachige Stadt der Welt, Montréal.

Kirche in Montreal

Kirche in Montreal

Altes vermischt mit Neuem gibt es in Montreal zu entdecken. Auch Quasi-Franzosen die auch hin und wieder ein wenig Englisch sprechen – das gibt es wahrscheinlich nur in Quebec. Montreal hat eine schoene Altstadt, die sogar alt ist (17. Jahrhundert – kann mit unserer Stadt, die bis ins roemische Reich zurueck reicht, nicht mithalten). Die Stadt selbst hat einen sehr europaeischen Stil.

Heute geht es wieder raus aus Kanada und wir kommen wieder zurueck in die Staaten, voraus gesetzt die lassen uns wieder rein.

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